Ein Herz für Brustkrebspatientinnen

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Gabi vom Blog „made with Blümchen“ hatte anlässlich des ersten Blog-Geburtstages zum Herzkissen nähen in Graz eingeladen.

Da habe ich nicht zwei Mal nachgedacht und die Einladung sehr gerne angenommen. Es ist mir ein ganz besondere Anliegen, dieses fantastische Projekt zu unterstützen und ganz besonders habe ich mich gefreut, dass auch Daniela vom Blog „Green Bird“ mit dabei war. Fast ein kleines Bloggertreffen kann man sagen!

Bilder und Infos sind auch im Beitrag von Gabi „Bericht vom Herzkisen nähen“ zu finden.

viele wunderschön Upcycling-Herzen sind entstanden

Am 16.1.2016 war es dann so weit, gemeinsam mit vielen anderen Frauen, die alle ebenfalls mit Feuereifer mit dabei waren, wurden aus Stoffresten und nicht mehr benötigter Bettwäsche Herzkissenhüllen für den Verein Herzkissen genäht.

der Kreativität wurde viel Freiraum gelassen der Kreativität wurde viel Freiraum gelassen

Ein Teil der Frauen hat zugeschnitten und die anderen haben genäht. Mit großer Begeisterung wurden die verschiedenen Stoffe kombiniert und immer wieder neue kreative…

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Gewaltfreie Kommunikation – Workshop

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Schon einmal habe ich auf dem Blog über die Gewaltfreie Kommunikation (kurz GFK) geschrieben und die wichtigsten Grundsätze zusammengefasst.

Wie ich bereits erwähnt habe, sehe ich in der GFK sehr viel Potenzial für

  • die Anregung der Selbstreflexion,
  • den Ausbau der Empathiefähigkeit gegenüber uns selbst und anderen und
  • das Vermeiden und Lösen von Konflikten.

Im November war ich nun auf einer 2-tägigen Weiterbildung zu diesem Thema, die mir vor allem im Bereich Selbstreflexion sehr viel gebracht hat. Sehr viele verschiedene Eindrücke und neue Erkenntnisse reicher, möchte ich euch diese nicht vorenthalten.

Mir ist bewusst geworden, dass die Einstellung, die ich beim Interagieren mit anderen Menschen habe, viel wichtiger ist, als die 4 Schritte der GFK immer bewusst anzuwenden. Eine Haltung, die darauf „abzielt“, mit anderen Menschen wirklich in Verbindung zu gehen, ist zentral.

Der Austausch und das Üben der GFK-Prinzipien mit anderen Menschen ist wunderbar und bringt so viel mehr Erkenntnisse und Fortschritte (und auch Spaß) als nur darüber zu lesen oder zu hören.

Außerdem konnte ich verstehen, was es bedeutet und wie es sein kann, dass jede*r zu 100 % selbst verantwortlich ist für seine*ihre Gefühle und Handlungen.

Weiters ist mir bewusst geworden, wie oft ich im Alltag andere Menschen automatisch bewerte. Natürlich ist dieses Bewerten nicht grundsätzlich schlecht, da wir es zum Einschätzen von Situationen und Menschen brauchen, aber ein Bewusstsein dafür ist wichtig, um sich über mögliche Vorurteile klar zu werden.

Auch habe ich gemerkt, dass negative Gefühle sehr schnell Besitz ergreifend wirken und schneller und intensiver wirken als positive Gefühle. In diesem Sinne möchte ich bewusst öfter positive Gefühle „zulassen“ oder besser gesagt intensiver ausleben.

Sehr schön war auch die Erkenntnis, dass ein „nein“ zu jemandem, ein „ja“ zu mir selbst ist und ich deshalb ruhig auch einmal „ja“ zu mir sagen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Von der anderen Seite betrachtet, kann ich so auch gut verstehen, wenn ich von einer anderen Person ein „Nein“ erhalte.

Um ein Bedürfnis zu erfüllen, gibt es nie nur eine einzige Strategie.

In diesem Sinne kann ich Workshops zu diesem Thema nur empfehlen und möchte euch fragen, ob ihr schon Erfahrungen mit der GFK gemacht habt?

Tretet in Verbindung, seid achtsam mit anderen
und vor allem mit euch selbst :)!

Alternativ schenken

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An den Themen Weihnachten und Schenken kommt mensch* gerade nicht vorbei!

Für Menschen, die gerne zu diesem Fest anlassbezogen etwas schenken möchten, sind Zeit-Geschenke oder selbst hergestellte Dinge nachhaltige Alternativen!

Menschen, die mensch* besonders gerne hat, können Gutscheine für die unterschiedlichsten Unternehmungen (gemeinsames Essen, ein Wanderausflug im Frühjahr etc.) geschenkt werden. Es gibt im Internet auch unzählige Ideen dazu, was mensch* an selbstgemachten Dingen zu Weihnachten verschenken kann. Solche Geschenke können auch relativ schnell und stressfrei hergestellt werden, vor allem wenn mensch* schon „unterm Jahr“ rechtzeitig daran denkt!

Auch gibt es viele Alternativen zu herkömmlichem Geschenkpapier, womit sehr viel Weihnachtsmüll vermieden werden kann: sowieso vorhandenes Zeitungspapier oder Papierschachteln zum Beispiel!

Ich persönlich schenke aber trotz der vielen alternativen Möglichkeiten schon seit Jahren zu Weihnachten nichts. Dafür bemühe ich mich das ganze Jahr über, regelmäßig Zeit für meine Liebesten zu haben und überrasche sie auch gerne einfach unter der Zeit ohne Anlass mit einer Einladung zu einem selbst gekochten Essen oder einer kleinen Nascherei.

Für mich ist das der richtige Weg, weil mir dieser „allgemeine Schenkzwang“ zu Weihnachten einfach nicht gefällt. Dadurch entsteht für viele Menschen ein immenser zeitlicher und in manchen Fällen auch finanzieller Stress, dem ich mich beidem entziehen möchte.

Auch finde ich es unheimlich schwierig, „gerecht“ zu schenken.

  • Sollte ich jedem*jeder das gleiche schenken?
  • Findet meine Schwiegermutter ein selbstgemachtes Deo gut?
  • Was ist, wenn ich ein sehr teures Geschenk erhalte und ihm Gegenzug selbstgemachten Saft schenke?
  • Soll ich meiner Nichte die 100. Barbie schenken?

Leider habe ich wirklich die Erfahrung gemacht, dass es beim Thema Schenken auch Enttäuschungen und unangenehme Vergleiche geben kann, selbst bei Zeit-Gutscheinen und selbstgemachten Dingen.

So sieht mein individueller Umgang mit Weihnachten und Schenken eben so aus, dass ich aufs Schenken zu diesem Anlass verzichte.

Wie handhabt ihr das?

Ich wünsch auf jeden Fall allen Menschen eine angenehme Winterzeit mit schönen Feiertagen – JEDE*R AUF SEINE*IHRE WEISE :)!

 

 

Adventskranz – DIY

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Ich hab es nicht so mit Traditionen, ABER ich mag Kerzen, die ruhige Winterzeit und selbstgebastelte Dekoration :)! Deswegen habe ich heuer das erste Mal in meinem Leben so etwas wie einen Adventkranz oder Winterkranz gebastelt.

Notwendige Materialien:

  • Gugelhupfform
  • Sand oder Erde
  • Kerzen
  • Diverse Materialien aus der Natur (z.B.: Flechten, Moos, Nüsse, Bucheckern, Maroni, Zapfen, Rinde, Pilzkörper, Efeu, Tannenzweige, Kastanien uvm.)
  • Kleine Dekorationsgegenstände (Stern, Dekoband etc.)
  • Eventuell ein Goldspray

Man nimmt einfach die Gugelhupfform her und füllt sie bis ein paar Zentimeter unter den Rand mit Sand (Erde müsste auch gehen). Danach steckt man die Kerzen hinein (Bienenwachskerzen wären toll gewesen) und schon kann man nach Belieben zu Dekorieren beginnen. Einige Naturmaterialien können zuvor noch mit Goldspray besprüht werden.

Mich hat dieser Adventkranz nichts gekostet, weil alle Materialien schon vorhanden waren bzw. ein Großteil aus der Natur stammt.

Viel Spaß beim Basteln und Ausprobieren!

Wertvolle Lebensmittel

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Wenn man sich für das Thema Ernährung interessiert, kommt man beim Thema Lebensmittelverschwendung kaum vorbei. Viele tolle kleinere und größere Projekte haben sich entwickelt: zum Beispiel Foodsharing.

Wir schaffen es inzwischen, dass wir nichts mehr wegschmeißen und können auch vieles aus der Natur mitbringen von unseren Spaziergängen.

Vor kurzem haben wir auf dem Weg zum Einkaufen im Straßengraben, auf Gemeindegrund abgeladen, große Mengen an Äpfeln gefunden. Irgendjemand hat sie wohl dort entsorgt und leider waren schon viele nicht mehr genießbar.

Ein paar konnten wir aber retten und haben uns sehr gefreut – verpackungsfrei war das Ganze auch noch *juhu*!

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Vor dem Waschen…

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…und danach!

Die nächste Heizperiode kommt bestimmt

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Wie ich ja schon geschrieben habe, sind wir seit einem Jahr dabei ein altes kleines Holzhaus Stück für Stück zu renovieren. Jetzt kommt bald unser zweiter Winter hier und wir haben lange überlegt und geplant, wie es bei uns bezüglich des Themas „Heizen“ weitergeht. Wir haben einen Schornstein zur Verfügung – da unser Haus nur eine Etage hat, können wir (laut unserem Rauchfangkehrer) mit geeignetem Abstand bis zu 3 Einzelöfen anschließen oder eine Zentralheizung (z.B. einen Pelletsofen mit Pufferspeicher usw.).

Aufgrund des hohen Kosten-, Arbeits- und Platzaufwands, der der Einbau einer Zentralheizung für uns bedeuten würde (weil keine Heizungsleitungen etc. verlegt sind), haben wir uns für 2 Einzelöfen entschieden, die mit Holz beheizt werden.

Zugegeben, letzten Winter war uns schon ein wenig frisch bei den tiefsten Temperaturen, aber wir haben heuer bessere Voraussetzungen für eine gemütliche Zeit im Warmen:

  • Wir haben unsere paar Fenster erneuert und die Dämmung der obersten Geschossdecke ist gerade noch im Endspurt.
  • Außerdem haben wir vor, unseren Küchenherd, der letzten Winter das ganze Haus beheizt hat (oder es zumindest versucht hat), mit wärmespeichernden Steinen ein wenig umzubauen, damit er die Wärme länger speichern und langsam abgeben kann – zum Beispiel, wenn wir alle außer Haus sind oder eben während den Nachtstunden.
  • Und wir schließen einen zweiten Ofen an, damit auch die anderen Räume ausreichend erwärmt werden können. Der Küchenherd steht im großen Wohnraum und hat letzten Winter, die anderen Räume nur teilweise mitbeheizen können. Beim zweiten Ofen handelt es sich um einen kleinen Standkachelofen, der sicher gut Wärme speichert und abgibt.

Alles in allem sind wir dadurch, dass wir alles selber machen (Fenstertausch, Dämmung…) im Vergleich zum Einbau einer Zentralheizung viel günstiger davon gekommen und sparen uns auch einen großen Arbeitsaufwand.

Das Tollste an dieser Sache, dem Heizen, ist aber, dass ein ganz lieber Bauer in unserer Nähe uns bereits im Frühjahr angeboten hat, dass wir (hauptsächlich) Fichtenäste entasten, zusammenschneiden und ohne Gegenleistung zum Heizen mitnehmen dürfen. Es war viel Arbeit, aber dem Bauer und seiner Familie ist geholfen, wenn wir ein wenig von der „Aufräumarbeit“ übernehmen und wir können unsere Heizkosten senken und verbringen viel Zeit in der gesunden Waldluft. Außerdem ist in diesem Fall der Weg von der „Rohstoffquelle“ zum Ofen nur sehr gering und das Holz braucht keine weiterer Verarbeitung. Es trocknet einfach vor der Türe und bietet dazu noch „Wohnmöglichkeiten“ für Tiere!

Es ist auf jeden Fall ein ganz besonderes Gefühl, den Küchenherd das erste Mal im Herbst zu befeuern und diese Wärme, die mich an Omas Stube erinnert, zu spüren. Außerdem schmecken alle Speisen, die auf dem Holzherd gekocht werden bzw. in seinem Rohr gebacken werden, irgendwie so lecker! Wir lieben es!

Habt ihr auch einen Holzofen in euer Wohnung/eurem Haus? Kennt und mögt ihr diese spezielle Wärme, die von so einem Ofen ausgeht oder empfindet ihr das ganz anders für euch?

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Gewaltfreie Kommunikation

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Kommunikation ist sowohl im „richtigen“ Leben als auch virtuell wohl DAS zentralste Thema (von uns Menschen) überhaupt. Welches Verständnis von Kommunikation ich persönlich besonders interessant finde, darüber habe ich bereits einmal geschrieben.

Die Beschäftigung mit diesem umfangreichen und komplexen Themenfeld hat mich zur Gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg (kurz „GFK“) geführt. Das hat Spuren hinterlassen – in meinem Herz, in meinen Gedanken und in meinen Handlungen – daher möchte ich euch gerne ein wenig über diese Art von Kommunikation erzählen, weil ich darin irrsinniges Potenzial für zum Beispiel folgende Bereiche sehe:

  • Anregung der Selbstreflexion
  • Ausbau der Empathiefähigkeit gegenüber uns selbst und anderen
  • Vermeiden und Lösen von Konflikten

„Gewaltfreie Kommunikation geht davon aus, dass der befriedigendste Grund zu handeln darin liegt, das Leben zu bereichern und nicht aus Angst, Schuld oder Scham etwas zu tun. Besondere Bedeutung kommen der Übernahme von Verantwortung für getroffene Entscheidungen zu sowie der Verbesserung der Beziehungsqualität als vorrangigem Ziel.“ (Rosenberg 2013, S. 1)

Dem liegen folgende Gedanken zu Grunde:

  • Alles, was ein Mensch jemals tut, ist ein Versuch, Bedürfnisse zu erfüllen.
  • Für alle Beteiligten ist es förderlicher, Bedürfnisse durch Kooperation statt durch Konkurrenz zu erfüllen.
  • Menschen bereitet es von Natur aus Freude, zum Wohlergehen anderer beizutragen, wenn sie das freiwillig tun können.

Beim Kommunizieren mit anderen Menschen und auch mit sich selbst spielen diese 4 Komponenten eine wesentliche Rolle:

  1. Beobachtungen
  2. Gefühle
  3. Bedürfnisse
  4. Bitten

Beobachtungen:
Zuerst sollen wir beobachten, was geschieht, was wir hören, was andere sagen oder tun. Die Kunst dabei ist es, das Beobachtete nicht zu bewerten oder zu beurteilen. Es geht nur darum, das Beobachtete dem Gegenüber zu kommunizieren.

Gefühle:
Im nächsten Schritt geht es darum, die Gefühle, die wir bei der Beobachtung verspüren zu vermitteln.

Bedürfnisse:
Danach geht es darum, die Bedürfnisse, die hinter unseren Gefühlen stecken, auszusprechen.

Bitten:
Im letzten Schritt der Gewaltfreien Kommunikation äußern wir eine Bitte an unser Gegenüber. Sie soll deutlich machen, was unser Gegenüber dazu beitragen kann, unsere Lebensqualität zu verbessern.

Ein einfaches Beispiel:

Beobachtungen:
Ein Vater geht ins Wohnzimmer und teilt seiner Tochter daraufhin mit, dass er mehrere Paar schmutzige Socken von ihr auf dem Wohnzimmerboden liege sieht.

Gefühle:
Weiters erklärt der Vater, dass ihn die schmutzigen Socken am Boden ärgern.

Bedürfnisse:
Er teilt der Tochter mit, dass er in den Räumen, die von der ganzen Familie gemeinsam benutzt werden, mehr Ordnung braucht, um sich wohl zu fühlen.

Bitten:
In einem letzten Schritt bittet er die Tochter darum, ihre schmutzigen Socken in ihr Zimmer oder in die Waschmaschine zu tun.

Dieser Beitrag ist nur eine sehr knappe Einführung in das Thema, gerne werde ich noch öfter/weiter in anderen Beiträgen darauf zurückkommen, vor allem auch, weil ich mich für November bei einer GFK-Fortbildung angemeldet habe, auf die ich mich schon sehr freue…

Genaueres könnt ihr inzwischen im Buch „Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens“ von Marshall B. Rosenberg nachlesen, wenn euer Interesse geweckt wurde!

Liebster Award

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Vielen lieben Dank 4abw von http://forabetterworldsite.com/ für die Nominierung zum „Liebster Award„! Aufgrund technischer Probleme hat es leider sehr lange gedauert, bis ich nun endlich diesen Beitrag veröffentlichen kann (obwohl er schon lange als Entwurf gespeichert war).

liebsteraward
Und hier nun gleich die gestellten Fragen und meine Antworten:

Welches Talent würdest Du gerne besitzen?
Ich würde gerne Gedanken lesen können.

Wann fühlst du dich vollkommen im Einklang?
Vollkommen im Einklang fühle ich mich in mehreren unterschiedlichen Situationen. Jetzt im Herbst ist so eine Situation zum Beispiel ein Spaziergang (allein oder auch in Gesellschaft) in der warmen Herbstsonne nach dem Essen.

Warum nimmst Du am Liebster Award teil?
Ich nehme daran teil, weil ich mich über die Nominierung sehr gefreut habe und mich ebenso darauf freue, andere zu nominieren.

Etwas, ohne das du nie das Haus verlässt?
Wirklich nie verlasse ich das Haus ohne Wasserflasche.

Findest Du die Welt manchmal zu laut?
Ja, das kommt durchaus vor – zu laut und vielleicht zu schnell!?. Es ist schön, einen Rückzugsort für Momente der Stille zu haben.

Was müsste mal erfunden werden?
Eine „Ressourcen-Verteiler-Maschine“ müsste erfunden werden, damit Wasser, Nahrung usw. „automatisch“ aufgeteilt werden.

Was hast Du IMMER im Haus?
Verschiedene Getreidesorten sind bei uns immer auf Lager.

Welcher Versuchung kannst Du nicht widerstehen?
Ganz allgemein kann ich Tieren nicht widerstehen. Wenn eine süße Versuchung gemeint ist: Dinkelkekse.

Mache eine Zeitreise – in welcher Zeit und in welchem Land können wir Dich finden?
Ich würde gerne in die Zukunft reisen, eine Österreich-Rundreise in 200 Jahren.

Nenne einen Musiktitel, der Deine Seele berührt?
Da gibt es so viele. Ich kann mich nicht auf einen beschränken – hoffe, das ist zulässig ;): „Beneath the Surface“ und „Along for the ride“ von Dream Theater, „The Islander“ und „Wishmaster“ von Nightwish, „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi, und und und…

Welches Buch hast du öfter als 1 Mal gelesen?
Spontan fällt mir keines ein, das ich zwei Mal von vorne bis hinten komplett gelesen habe. Es kommt aber sehr oft vor, dass ich ein Buch lese und später noch öfter etwas darin nachschlage.

Ich würde gerne euch nominieren:
Ella von https://ellasibel.wordpress.com/
Marie von http://www.wurzelwerk.net/
Julia von https://hochsensibel1753.wordpress.com/
Merle von https://pingaga.wordpress.com/
Maria von https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/

Hier eine kurze Übersicht der Regeln:
– Bedanke Dich bei der Person, die dich nominiert hat, und setze einen Link auf ihren Blog.
– Füge eine beliebige Version des Liebster-Logos in Deinen Beitrag ein.
– Beantworte 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
– Nominiere 5 bis 11 Blogs, die weniger als 200 Follower haben und mache sie darauf aufmerksam, dass du sie nominiert hast.
– Denke Dir bis zu 11 Fragen für die Nominierten aus.

Meine Fragen an euch:

1. Warum hast du angefangen zu schreiben?
2. Was motiviert dich, immer wieder neue Beiträge zu verfassen/mit dem Schreiben weiterzumachen?
3. Welche Musikrichtung hörst du am liebsten?
4. Was würdest du dir für uns Menschen als „große Familie“ wünschen?
5. Hast du ein Zitat, das dich auf deinem Weg begleitet?
6. Gibt es ein Buch, das jeder Bücherwurm unbedingt gelesen haben muss?
7. Wie kannst du für dich wieder neue Kraft schöpfen, wenn deine Batterien leer sind?
8. Was ist deine Lieblingsspeise?
9. Gibt es etwas, was du am liebsten jedem Menschen der Erde für sein Leben mitgeben möchtest?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mitmacht und
es ist schön, dass ihr schreibt :)!

Will ich normal sein oder glücklich?

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Diesen Blog gibt es aus so vielen verschiedenen Gründen, über die ich auch schon einmal kurz geschrieben habe. Das Festhalten und TEILEN von Gedanken, Erfahrungen und Anleitungen finde ich so spannend und schön!

Es gibt aber noch einen Grund. In unserem Umfeld gibt es einige ganz liebe Menschen, die sich für unser „Art“ zu leben, die eben manchmal etwas von dem abweicht, was die Mehrheit als normal bezeichnen würde, interessieren und sich zum Teil für vegane Rezeptideen begeistern können oder eine selbstgemachte Salbe ausprobieren möchten. Das freut uns so sehr! Im gegenseitigen Austausch können Menschen voneinander lernen und sich entwickeln!

Aber da gibt es immer noch/auch Menschen, die uns mit Unverständnis entgegenkommen, wenn sie zum Beispiel hören, dass wir unsere Haare mit einem selbstgemachten Shampoo waschen, und uns für ein wenig „verrückt“ erklären. Das ist okay, aber irgendwie ist dieser Blog deswegen auch so wichtig – um Menschen in irgendeiner Weise POSITIV zu berühren und zu motivieren, so zu leben, wie es für sie selbst passt [ein ganz schön großer Hintergedanke :)].

Was ich damit sagen will:

Willst du normal sein oder glücklich?

Was ist schon normal und wer bestimmt das für dich?

Es wäre so schön, wenn jeder Mensch so leben könnte, wie er es möchte ohne von anderen ver- und beurteilt zu werden bzw. andere zu ver- und beurteilen!

In weiten Teilen der europäischen Gesellschaft haben wir so viele Möglichkeiten uns für oder gegen etwas frei zu entscheiden – was für andere Erdenbürger*innen ganz und gar nicht gilt (Das soll nicht etwa heißen, dass es nicht auch hier Armut, soziale Ungleichheiten, Diskriminierung usw. gibt!).

Ich bin einfach so unendlich dankbar dafür, dass es mir so gut geht und ich das Privileg habe, über solche Dinge zu reflektieren. Ich wünsche mir, dass wir Menschen bei unseren Handlungen immer im Hinterkopf behalten, dass wir alle eine Verantwortung für uns selbst und andere tragen.

Selber glücklich und im Einklang mit seinen individuellen Werten leben zu dürfen und dabei anderen so wenig wie möglich auf die Füße zu treten – das wünsche ich euch allen! Und das Ganze ohne Perfektionismus ;)!

Leben ohne Fernseher

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Ich bin bis zu meinem 7. Lebensjahr ohne Fernseher aufgewachsen. Danach bekamen wir einen Fernseher, was sich für unsere Familie als keine gute Entscheidung herausgestellt hat. (Sportliche) Aktivitäten, gemeinsames Entspannen und lange Gespräche sind seltener geworden, weil vor allem eine Person der Familie täglich ferngesehen hat und dadurch tatsächlich immer unereichbarer geworden ist.

Seit ich von zuhause ausgezogen bin, habe ich wieder kein Fernsehgerät mehr und fühle mich, wohl auch aufgrund meiner Kindheit, in der der Fernseher immer nebenher gelaufen ist, sehr gut damit. Vielleicht ist es eine radikale Entscheidung gewesen, die aber wegen der „Vorgeschichte“ fast nicht zu vermeiden war ;).

Jetzt gibt es in meiner kleinen Familie diese Aktivitäten und gemeinsamen Ruhe- und Gesprächszeiten, die ich so vermisst habe. Dass das nur daran liegt, dass wir keinen Fernseher haben, wäre wohl ein wenig weithergeholt, ABER für mich persönlich gibt es so weniger Ablenkung vom Wesentlichen und Entspannen lässt es sich für uns auch leichter, wenn es nicht zu einer zusätzlichen (ständigen) Reizüberflutung (wie in meiner Kindheit) kommt.

Sicher gibt es auch die Möglichkeit über den Laptop Filme/Serien/Nachrichten zu sehen und auf diese Option kommen auch wir einmal bei Bedarf zurück – aber dieses ständige Berieseln lassen, geht uns nicht ab.

Bei vielen Bekannten und Verwandten läuft der Fernseher nebenher, wenn Besuch da ist. Das ist bei uns anders und wir genießen die vollste Aufmerksamkeit unserer Besucher*innen und umgekehrt.

Ich persönlich sehe unsere Zeit als so wertvoll an und kann sie so viel besser für kreative und freudvolle Dinge (in der Natur) oder Entspannungsaktivitäten nutzen.

Wirklich niemand, der gerne und viel fernsieht soll damit verurteilt werden (!) und ein guter Film von Zeit zu Zeit ist auch für uns ein wahrer Genuss – im alltäglichen Leben aber bin ich froh ohne Fernseher „auskommen zu müssen“ :).

Zwei kleine, nette Nebeneffekte gibt es auch: Wir sparen ein wenig Platz und Geld :).